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Gefiederte Gäste in Hohenstein

Den Kindertag begehen Mädchen und Jungen auf der ganzen Welt auf ganz unterschiedliche Art und Weise ... und das auch noch an unterschiedlichen Tagen. In manchen Ländern wird jährlich am 22. September auf die Kinderrechte aufmerksam gemacht, in anderen finden am 1. Juni Kinderfeste statt.
Mit Spaß, Spannung und dieses Mal ohne Hefte und Bücher starteten am vergangenen Freitag die Schülerinnen und Schüler an der Staatlichen Grundschule „Thomas Müntzer" in ihren Festtag.
In der offiziellen Eröffnung beglückwünschte die Schulleiterin Frau Grützner-Radtke ihre Grundschüler und stellte anschließend die unterschiedlichsten Stationen vor, die durch die Lehrer vorbereitet wurden. So hatte man die Möglichkeit, in die Welt der Vögel einzutauchen, diese zu puzzeln und zu malen. Es wurde aber auch jede Menge gebastelt. Interessant war auch die Exkursion mit der Becherlupe auf dem Schulgelände. Was man da alles entdecken konnte!
Als Höhepunkt des Kinderfestes hatte das Lehrerteam Falkner aus Obertopfstedt eingeladen. Sie brachten ihre gefiederten Freunde Uschi, Hilde, Rosalie und Sebi mit. Das waren Falken, eine Schleiereule und Wüstenbussards.
Herr Wagner und sein Kollege verstanden es, alle kleinen und großen Zuschauer mit ihren Berichten zu begeistern. So erfuhr man, warum Falken in der Show eine Haube auf ihrem Kopf trugen, warum eine Eule ihren Kopf soweit drehen kann und warum beispielsweise das fünfte mitgebrachte Tier noch keinen Namen besaß. Der Falke erhält diesen nämlich erst, wenn er das erste Mal auf Beutefang gegangen ist. Aber nicht nur über die anwesenden Vögel wurde vieles erzählt, sondern die beiden Männer glänzten auch mit weit mehr Kenntnissen. Männliche Mauersegler z.B. fliegen den ganzen Tag, während die Greifvögel nur dann in der Luft zu sehen sind, wenn sie hungrig sind und sich auf Futtersuche begeben.
Nachdem alle das Gefieder der Vögel einmal berühren durften, warteten alle gespannt auf die Flugversuche der Tiere. Einige Zuschauer hatten schon Bedenken, dass die Vögel in der für sie unbekannten Umgebung vielleicht davonfliegen könnten. Aber die Falkner bewiesen allen, dass die Greifvögel für Leckerbissen gern zurückkehren. Und so geschah es dann auch. Nach einer Runde über den Schulhof saß Hilde wieder auf dem Arm des Falkners und ließ sich das Küken schmecken.
Zum Schluss durfte jedes Kind für ein Foto einen Greifvogel auf dem Arm halten. Stolze vier Kilo musste man stemmen. Strahlende Kinderaugen lächelten in die Kamera.
Keiner der Teilnehmer bemerkte, wie schnell die Zeit verging. Nach knapp zwei Stunden hieß es dann Abschied nehmen von den Falknern, von Rosalie und ihren gefiederten Freunden. „Wir sehen uns wieder!", sagte Frau Grützner-Radtke in ihren Dankesworten, denn sie spürte die Begeisterung der Grundschüler.
Dieses tolle Erlebnis wird allen lange in Erinnerung bleiben.

 

Falkner (1)

Falkner (2)

 

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